Dienstag, 12. April 2011

Klare Worte

Ich habe gerade einen Artikel auf WeltOnline gelesen, der mich sehr bewegt hat. Es geht um die beiden im Jemen ermordeten Braker Bibelschülerinnen Rita und Anita.
Der Artikel ist hier zu finden:
http://www.welt.de/print/wams/nrw/article13127970/Aus-Liebe-zu-Jesus.html

Selten habe ich so einen deutlichen Artikel in einer Weltlichen Zeitung gefunden. Schon der Titel macht deutlich, worum es den beiden Bibelschülerinnen ging. Es geht in der christlichen Mission nicht um: meine Religion ist besser als deine. Es geht nicht um: Ich habe schon mehr begriffen als du. Es geht nicht um: Ich stehe kulturell höher als du.
Jesus selber sagt, dass wir uns selber als die geringsten ansehen sollen. Also sollte es die Liebe Gottes sein, die uns dazu drängt, bei den 'Ärmsten der Armen' zu sein, wie es Rita und Anita ausdrückten. Es geht um die Liebe Gottes für eine verlorene Welt, die er doch dazu geschaffen hat, glücklich zu sein in ihm und der Verherrlichung seiner Person. Es geht um das Feiern Gottes in einer Welt, die von der Sünde entstellt, zerstört ist. Es geht darum, dass am Ende eben Gott doch alles in seiner Hand hatte.
Es ist beruhigend zu wissen, dass am Ende eben Jesus doch alles in seiner Hand hatte.
Ich fand diesen Artikel wirlich beeindruckend, weil es zwei junge Frauen darstellt, die nicht nachdenken, sondern handeln. Die nicht diskutieren, sondern da sind, wo Jesus war.
Heute habe ich noch eine Anekdote von Shane Claiborne gelesen.
In einer christlichen Gemeinde fragte er mal, wie viele von den anwesenden Jugendlichen glaubten, dass Jesus bei den Armen war. 80% der Jugendliche hoben den Arm (was alleine schon überraschend ist - was glauben denn die anderen 20%, wo Jesus war?). Dann fragte er aber eine weitere Frage: Wie viele von den Jugendlichen verbringt denn selbst Zeit mit den Armen? 2% hoben dir Hand.
Frost und Hirsch schreiben zu dieser Geschichte:
"There is for many an almost complete disconnect between our beliefs about Jesus and our actions. This disconnection lies at the nub of the problem facing the church. Soeren Kierkegaard expressed it this way: 'Christ is the Truth inasmuch as He is the way. He who does not follow in the way also abandons the truth. We possess Christ's truth only by imitating him, not by speculating about him.'" (Frost & Hirsch, ReJesus, S.53)
Good quote!

Gods bless,

Restless Evangelical

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