Dienstag, 11. Oktober 2011

Jesus, fülle alles aus!

Von modernen Lobpreisliedern und ihrer Reichhaltigkeit

Moderne christliche Musik ist und bleibt ein heißes Eisen. Man will es kaum glauben. Wo mittlerweile sogar im Liederbuch 'Loben' des – sonst über allen Zweifel erhabenen – CLV Lieder von Albert Frey zu finden sind. Doch es scheint immer noch große Diskussion darüber zu geben, welche Instrumente im Gottesdienst überhaupt erlaubt sind; und ob es auch Texte sein dürfen, die nicht schon 6000 Jahre alt sind (und das ist nicht abschätzig, wer könnte die Psalmen nicht gerade wegen ihrer Reichhaltigkeit lieben?).

Die zwei Reaktionen

Wenn man über moderne christliche Musik redet, dann kann man dabei zwei Reaktionen erwartet. a) Die eine findet man eher in konservativen Spektrum der Evangelikalen. Darin wird meistens vor den Gefahren in modernen christlichen Liedern gewarnt. Sie seien nicht so tief und theologisch klar wie die alten Lieder von Paul Gerhard und Martin Luther himself. Außerdem hegt man manchen Zweifel an den Musikinstrumenten, die dabei benutzt werden. Hat ein Schlagzeug nicht irgendwas mit afrikanisch-heidnischen Rhytmen zutun? Kann man eine E-Gitarre überhaupt noch als Musik-Instrument bezeichnen? Und führt uns das nicht alles dazu, am Ende U2 zu hören, die doch auch irgendwie schräg sind und für eine Welteinheitsreligion eintreten? Kommt diese ganze Popmusik nicht auch aus einer Bewegung, die angefangen hat, Werte bezüglich der Sexualität, der Familie und solcher Dinge zu untergraben? Das sind Fragen – bzw. Anfragen – an die moderne christliche Musik, die immer wieder gestellt werden.(1)

b) Die andere findet man vor allem bei jungen Evangelikalen und dem charismatischen Zweig der evangelikalen Bewegung. Das Problem hier, ist, dass oft Lobpreislieder reflektionslos übernommen werden, weil ein bekannter Name drunter steht. Man macht sich oft keine Gedanken mehr darüber, was man singt, sondern achtet dadrauf, dass das Schlagzeug mitreißend ist und die E-Gitarre genug Solos bekommt, zu denen man tanzen kann. Oft ist die Kritik, die aus dieser Ecke an herkömmlichen, traditionellem Liedgut geübt wird, ebensowenig stichhaltig. Kann man das denn heute überhaupt noch verstehen? 16 Strophen kann man doch nicht singen, so lange kann man sich gar nicht auf einen Text konzentrieren! Solche und ähnliche Kritik macht sich dann mehr an der äußerlichen Form fest als auf den Inhalt zu sehen, der bei vielen alten Liedern so reich und erstaunlich aktuell ist.

Was ist eigentlich der Punkt?

Lobpreis-Musik ist eine Form, Gott anzubeten. Aber es sollte nicht dazu kommen, dass wir nur die Lobpreiszeit in unserer Gemeinde als Punkt unserer Anbetung Gottes verstehen. Der Titel Lobpreisleiter ist dementsprechend irrführend. Lobpreis und Anbetung ist ein Lebensstil, der sich in vielen Dingen niederschlägt – nicht nur und auch nicht vor allem in der Musik.
D.A. Carson schreibt:

I would abolish forever the notion of a 'worship leader'. […] [T]o call the person a 'worship leader' takes away the idea that by preaching, teaching, listening to and devouring the word of God, and applying it to our lives, we are somehow not worshipping God.“(2)

Lobpreis und Anbetung bedeutet, dass wir uns darum bemühen, in jeder Minute unseres Lebens nach der Verherrlichung unseres großen Gottes zu streben. Das tun wir, wenn wir uns mit der Bibel beschäftigen, in der er sich in einzigartiger Weise offenbart hat; das tun wir, wenn wir mit ganzem Herz und ganzem Verstand Lieder zu seiner Verherrlichung singen, in denen es um seine großen Taten, unsere Erfahrung mit ihm auf unserer Reise zur Herrlichkeit, und um seine Offenbarung geht; und das tun wir, wenn wir uns nach seinem erklärten Willen richten, in dieser Welt für einen gerechten Lebensstil eintreten und diesen vorleben. In Abgrenzung zur gefallenen Welt, die nach dem eigenen Vorteil sucht, anstatt den Anderen zu unterstützen.
Lobpreis hört also nicht mit dem letzten Akkord auf, sondern setzt sich auf dem Weg zwischen dem Altar und der Tür fort in unseren Alltag; in jede Minute unseres Lebens. Wenn wir also über den Musikstil diskutieren, dann handelt es sich dabei einzig um einen Teilaspekt einer viel größeren Geschichte, die unser Leben erzählen soll. Es ist ein 'open-hand issue', wie Mark Driscoll es bezeichnen würde. Und dabei sollten wir es belassen. Wir sollten nicht mehr daraus machen, als es eigentlich ist; es zum fremden Feuer werden lassen, dass die Söhne Aarons niedergestreckt hat. Es gibt Jesus-liebende, Bibel-lesende, Evangeliums-zentrierte, Gott-verherrlichende Leute auf beiden Seiten der Debatte. Lasst uns das als wichtigsten Punkt festhalten. Denn es ist erstaunlich, wie gerade diejenigen, die am meisten vor einem Emotionalismus, der angeblich durch das moderne Liedgut gefördert wird, warnen, am emotionalsten reagieren, wenn es um dieses Thema geht. Und davor sollten wir uns hüten.

Das Problem mit den Emotionen

Vor ein paar Tagen saß ich mit zwei lieben Freunden in einem Cafe und wir haben uns über Jugendgottesdienste unterhalten. Die Frage kam darauf, ob Jugendgottesdienste nicht emotional zu sehr manipulierend sind, wenn sie die Musik auch noch mit Lichteffekten etc. in Szene setzen.
Ähnliches scheint über die moderne Musik generell gedacht zu werden. Sie manipuliere die Emotionen auf eine Weise, dass sie die Kontrolle über unsere Gedanken und unser Verhalten übernimmen könne. Aus Angst vor einem übertrieben Emotionalismus hat sich in manchen Gemeinden eine emotionsfeindliche Atmosphäre eingeschlichen, die die Anbetung voll und ganz unter die Schirmherrschaft des Verstandes stellt. Musik (und Predigt) soll den Verstand des Menschen ansprechen, nicht deren Emotionen. Mehrmals wurde mir in diesem Zusammenhang auch gesagt, dass Emotionen zu dem 'gefallenen Teil' der menschlichen Natur gehören; zu leicht zu manipulieren sind; nicht zuverlässig eine Grundlage für eine langzeitliche Beziehung mit Jesus legen, weil sie so flüchtig sind.
Aber damit greift man wesentlich zu kurz. Denn Emotionen können durch aus langanhaltend sein. Man denke nur an die Ehe. Was wäre eine Ehe, wenn nicht jahrelange Emotionen eine Rolle spielen? Es ist natürlich klar, dass Emotionen (auch in der Ehe) nicht immer auf einem absoluten Hoch schwimmen – und das sollte auch nicht unser Ziel in der Anbetung, besonders unserer Anbetungsmusik sein.
Bob Kauflin schreibt:
„The affections we're seeking to stir up are more than fleeting, shallow, self-induced emotions. We aren't trying to excite people for the sake of excitement. […] Godly affections are deep and long lasting. They're the result of focusing on what God has done and who he is.“ (3)

Damit steht er auch nicht alleine. Er ist damit in einer Reihe mit dem großen Erweckungsprediger Jonathan Edwarts, der es als seine Pflicht angesehen hat „[to] raise the affections of my hearers as high as I possibly can, provided they are affected with nothing but truth“.(4)
Es sind also nicht wirklich die Emotionen, die das Problem darstellen. Wie sollten sie auch. Niemand stört sich darüber, dass John Piper mit unübertroffener Leidenschaft predigt und dadurch die Zuhörer mitreißt. Denn es ist offensichtlich, dass er die Zuhörer damit in eine positive Leidenschaft für eine gesunde, biblisch-begründete, geschichtlich-bestätigte Theologie führt.
Er sagt einmal selbst: „They´re not going to embrace your theology unless it makes their hearts sing“ (5)
Emotionen sind nicht das Problem, sie gehören zu uns Menschen dazu – wir sind als emotionale Wesen geschaffen. Aber in unserer Anbetung – unserer Predigt genauso wie unserer Anbetungsmusik – muss sich rationale Wahrheit mit emotionaler Annahme immer die Waage halten. Wenn wir eines überbetonen, dann kommen wir in ein ungesundes Ungleichgewicht. Bob Kauflin berichtet:

When we helped start a church in Charlotte, North Carolina, we often heard the same complaint from visitors. It went like this.
There are two kinds of churches in town. The first loves expository preaching, Bible study, and theology. But there's no life. People seem cold and unaffected by the teaching.
The second kind is warm and friendly and sings passionately. But there's not truth. Scriptures are often taken out of context, and spontaneity is everything.
Obviously, I knew people were exaggerating. But churches can have a hard time connecting the knowledge of the mind with the passions of the heart. Yet they're integrally related. And both are crucial to biblical worship.“ (6)

Wir sollten dabei nicht in ein Extrem oder das andere rutschen. Auch die Reformatoren wussten das. Sie haben von zwei Teilen gesprochen, die auf dem Weg zum rettenden Glauben zentral ist. Das 'Was' des Glaubens ist die kognitive Wahrheit, die man mit dem Verstand begreifen muss. Aber daraus folgt und dadurch wird hervorgerufen das 'Wie' das Glaubens, und das ist, wie es Luther ausdrückte, das fröhliche Dafürhalten. Es ist also nicht nur eine unrealistische Vorstellung, dass Lobpreis ohne langanhaltende Emotionen durchgeführt werden kann, es wäre sogar schädlich für den Glauben. Denn sowohl die Wahrheit des Verstandes als auch die Leidenschaft des Herzens sind zentrale Bestandteile unseres Glaubens – und biblischer Anbetung.
Der christliche Apologet Ravi Zacharias schreibt:

For too long we have forced a dichotomy between fact and feeling and have unwittingly bought into systems of thought that held on to the one while doing disservice to the other. Voltaire once remarked that all of man's miseries are a reflection of his grandeur. In other words, our senses and sensations can and ought to be joint indicators of the eternal and the true.“ (7)

Wenn man in der Tiefe nach flachem Gewässer sucht

Die Frage bleibt also, ob die Emotionen, die uns im Lobpreis ereilen, auch wirklich Leidenschaft für theologische Wahrheit öffnen, oder nur eine Anbetung des eigenen Egos darstellen, weil sie einer Erlebniskultur innerhalb der Gemeinden Tür und Tor öffnet (oder schon geöffnet hat). Denn dieser Vorbehalt gegen moderne Lobpreismusik bleibt.
Denn es scheint dies sogar in die Predigten vorgedrungen zu sein.
Vor einigen Tagen war ich in Berlin auf dem Eröffnungskonzert einer Konferenz der 'Jesus Culture' Band in der (extremcharismatischen) Gemeinde auf dem Weg. Der Lobpreis war wirklich ansprechend – emotional und doch hatten viele Texte wirklich Tiefgang. Und auch das, was die Lobpreisleiterin Kim Walker-Smith zur Einleitung gesagt hat, was beeindruckend. Denn ganz dem biblischen Zeugnis gemäß hat sie deutlich gemacht, dass Lobpreis sich nicht um Instrumente, Menschen, Lieder oder Melodien dreht. Sondern, dass es ein Ausdruck der Beziehung zwischen Gott und dem Menschen ist, eine Beziehung, die wir feiern wollen durch die Musik.
Doch die Predigt zeigte wenig von der biblischen Tiefe. Dabei wurde viel auf Emotionen gesetzt, die durch den Stil, die Zitate und die Musik im Hintergrund hevorgerufen wurde – sondern schmerzlich wenig vom Gott der Bibel geredet; die ganze Predigt drehte sich um Menschen – denn damit ist ja auch mehr Emotion bei den Zuhörern herauszuholen.
Aber das sollte ja gerade nicht unser Ziel sein. Wir sollten Emotionen deswegen haben, weil unsere Theologie die Größe und Herrlichkeit unseres Gottes wiederspiegelt. Weil wir immer mehr begreifen, wie tief die Gnade Gottes ist und wie viel Erfüllung in der Anbetung dieses Gottes liegt – deswegen sollten wir feiern und tanzen und fröhlich sein. Und nicht, weil die Atmosphäre zu emotional ist. Doch es ist einfach, diese Flachheit dann in den Liedern zu suchen. Ich denke aber, dass es den Liedern nicht gerecht wird.
Collin Hansen zitiert Piper in seinem Buch folgendermaßen:

It's pretty common to hear Reformed leaders lament modern preise music. They bemoan forgotten hymns, shallow theology, and repetitive refrains. But you won't hear Piper complain – at least not about the good stuff. 'The worship songs that are being written and sung today are about a great God,' he said. 'They have set the stage for the theology. I still don' understand why many churches don't follow that with preaching that gets the theology of the songs. But at least for the Passion Movement, that music is very God-exalting. The things that nineteen-year-olds are willing to say about God in their songs is mind-boggling.“ (8)

Ist euch aufgefallen, dass Piper nicht nur seine Theologie in den Liedern bei der Passion Conference wiederfindet – sie haben sogar den Weg geebnet für die Rückkehr tiefer theologischer Wahrheit in vielen jungen Leuten auf der ganzen Welt – der sogenannten neu-calvinistischen Bewegung. Die Lieder – mindestens die aus der Passion Bewegung – sind nicht Ausdruck, sondern Wegbereiter von tiefer Theologie, die Emotionen hervorruft, die für immer andauern, die auf die Ewigkeit ausgerichtet sind. Es wäre jetzt einfach, viele Lobpreislieder zu zitieren und ihren Inhaltsreichtum deutlich zu machen – aber das soll weiterhin die Arbeit und Leidenschaft jedes einzelnen sein.
Wichtiger finde ich auf eine Unterscheidung aufmerksam zu machen, die Bob Kauflin in seinem Buch macht. Er unterscheidet in den Lobpreisliedern zwischen 'subjektiver Wahrheit' und 'objektiver Wahrheit'. Und bevor jetzt alle Mauerwächter schlange stehen, weil sie Auswüchse der Emerging Church und der Postmoderne wittern: Nein, Kauflin behauptet nicht, dass Wahrheit subjektiv ist. Lasst es mich erklären.
Kauflin sagt, dass wir Menschen manche Dinge mit bestimmten Liedern verbinden und sie dementsprechend interpretieren. Doch dass sind keine Erkenntnisse, die jeder aus dem selben Lied zieht – sondenr subjektive Erfahrungen, die wir mit Jesus hatten oder die uns im Leben ereilt haben, und die wir mit dem Lied verbinden.
Unser Fokus aber – für die Anbetungsmusik im Gottesdienst und den öffentlichen Zusammenkünften in der Gemeinde, sollten immer solche Lieder sein, die ganz deutlich objektive Wahrheit Gottes aussprechen. Viele solcher Wahrheiten finden wir in den alten, traditionellen Liedern. Aber man muss deutlich sagen, dass sie nicht nur da zu finden sind! Musiker wie Keith und Kristyn Getty, Stuart Townend, Matt Redman, Tim Hughes, Shane & Shane, Mark Hall und die Casting Crowns und viele mehr bemühen sich dadrum, ihre Lieder von der biblischen Wahrheit und dem Kreuz abzuleiten. Wie viel ärmer wären wir in den Gemeinden, wenn wir nicht 'In Christ Alone', 'Who am I' oder 'Wir halten hoch das Kreuz' singen könnten? Und wie viel ärmer wären wir ohne Paul Gerhard und Isaac Watts? Die Auswahl zwischen traditionellem und modernem Liedgut sollte sich immer die Waage halten – sodass möglichst viel subjektive Erfahrungen mit den ebjektiven Wahrheiten Gottes gekoppelt werden.
Bob Kauflin schreibt:

This issue is far more than hymns versus contemporary choruses. Some hymns are sentimental and feeling-oriented; some contemporary songs are rich with theological content. The real issue is pastors and worhip leaders taking responsibility for what their churches are singing, leading them wisely in truth-based affections, and making sure good fruit is being produced.“ (9)

Anbetung des Ego oder Anbetung Gottes?

Immer wieder finde ich mich mit der Anschuldigung konfrontiert, dass moderne christliche Musik nur das eigene ego streichelt und nicht mit Anbetung Gottes zutun hat.
Ein bekannter christliche Blogger zitierte vor einigen Tagen ein (zugegebener Maßen theologisch im höchsten Grade fragwürdiges Lied, dass aber weder besonders verbreitet, noch besonders bekannt ist) und zählte die Pronomen im Text, die sich auf 'mich' bezogen. In dem kurzen Text kam er auf eine beachtliche Zahl. Diese einfache Analyse reichte ihm, um dem Lied (und mit ihm geradewegs die ganze moderne christliche Musikszene) Egoismus zu attestieren. Aber ich wundere mich, ob das wirklich so einfach geht.
Ich möchte wieder Bob Kauflin zu wort kommen lassen:

Don't assume that a song that uses a lot of first-person pronouns is man-centered. Psalm 86 uses the personal pronouns 'I', 'me' and 'my' thirty-one times in seventeen verses, But you're never left wondering who the focus is. God delights in strong emotions that are a response to revealed realities.“ (10)

Es ist wichtig zu betrachten, wo bei einem Lied der Schwerpunkt liegt: ob es die eigene Erfahrung, die Selbstverwirklichung ist; oder ob es die Anbetung unseres großen Gottes ist. Dabei sollten aber nicht nur oberflächliche Wortklauberei den Ausschlag geben. Es gilt den Sinn hinter dem Lied zu verstehen. Auch die Länge eines Liedes hat wenig Aussagekraft über den Fokus des Liedes – man denke nur an Psalm 117 mit genau 2 Versen. Nein, es gilt das Lied zu betrachten. Und da findet man sowohl in dem alten EKD Kirchengesangbuch Lieder, die die eigene Erfahrung mehr betonen wie im neuen Feiert Jesus! 4. Aber beide Liederbücher enthalten auch ein Füllhorn an Liedern, die zum Ziel einzig die Ehre Gottes hat.

Schluss

Lobpreislieder sind und bleiben eine spannende Sache. Jedes Jahr kommen viele neue Lieder auf den Markt. Viele wirklich gute, manche weniger Gute und sicher auch einige wirklich Schlechte. Die Aufgabe des Lobpreisleiters bleibt es dabei, die Gemeinde mit Musik zu versorgen (im Gottesdienst und für den Alltag), die die Größe Gottes zum Thema haben, vollgesogen sind mit objektiver Wahrheit über Gott und die durch diese Wahrheit Emotionen in den Menschen hevorrufen, die für die Ewigkeit ausrüsten.
Doch wir sollten bei der ganzen Frage, dem Kampf um das richige Verhältnis und der Auswahl der Lieder immer im Kopf behalten, dass es sich dabei um eine Frage handelt, die unter Christen gerne diskutiert werden kenn – aber nicht zu Spaltung führen sollte. Es ist ein 'open-hand issue' und wir sollten uns vorsehen, die Hand zu schnell zu schließen.
Keine Seite der Debatte ist außerhalb – solange unser Ziel ist, die Beziehung zu dem Gott zu festigen, der so Gott-zentriert ist, dass er uns nicht in unserer Sünde sitzen lassen konnte – versauernd in Feindschaft gegen ihn – sondern der seinen eigenen Sohn gegeben hat, damit wir in der Lage sind, ihn für immer anzubeten; und dadurch kommen wir unserem Ziel nach, für das wir geschaffen sind: die Verherrlichung Gottes; durch unser Leben, unsere Gebete, unser Bibelstudium, unsere Predigten, unsere Blogs und unsere Bücher – und auch immer wieder durch die Lieder, die wir für ihn singen.

Gods Bless,

Restless Evangelical

(1) Zum Beispiel in 'Lobpreis bis zum Abwinken' von Dan Lucarini und 'Fremdes Feuer im Heilgtum Gottes' von Rudolf Ebertshäuser (letzterer hat auch ein längeres Kapitel in seinem Buch 'Die Charismatische Bewegung aus Sicht der Bibel' diesem Thema gewidmet) sind in Deutland bekannte Außenposten dieser Ansicht.

(2) Interview von Tony Payne mit D.A. Carson. „Is the Church a house of worship?“, The Briefing #237, Mai 1999, MatthiasMedia, zitiert nach: http://beginningwithmoses.org/bt-articles/206/is-the-church-a-house-of-worship

(3) Bob Kauflin, Worship Matters, Crossway, S.166

(4) Jonathan Edwards, The Works of Jonathan Edwards, Vol.4, ed. C.C.Goen, Yale University Press, S. 387

(5) Collin Hansen, Young Restless, Reformed, Crossway, S.17

(6) Bob Kauflin, Worship Matters, Crossway, S.165

(7) Ravi Zacharias, Crys of the heart, Thomas Nelson, S. XV

(8) Collin Hansen, Young Restless Reformed, Crossway, S.20

(9) Bob Kauflin, Worship Matters, Crossway, S. 168

(10) Bob Kaufling, Worship Matters, Crossway, S.101

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