Donnerstag, 3. Juli 2014

Häppchen-Weise #6

Ich habe regelmäßig Gespräche darüber, wie sinnvoll und logisch evangelikale Spiritualität ist. Und ich finde solche Gespräche immer stimulierend, und ich bin nur selten ohne neue Gedanken oder Einsichten aus solchen Gesprächen gegangen.
Dabei gibt es eine Frage, die irgendwann immer kommt: „Was ist dein Ziel für dieses Gespräch?“
Ich fand diese Zielsetzung von C. Stephen Evans sehr hilfreich


„Das Buch ist trotzdem auf keinen Fall nur an ein christliches Publikum gerichtet. Ich hoffe, dass ein Nicht-Christ meiner Gedankenlinie folgen kann und auch neu Respekt gewinnt für die Untegrität und auch intellektuelle Redlichkeit des christlichen Glaubens in der Gegenwart. Mein Ziel ist es nicht, eine solche Person zu bekehren, sondern ihr zu helfen, die Logik dieses Standpunktes zu verstehen und wertzuschätzen. Vielleicht wird eines solche Person die Geschichte noch einmal ganz frisch betrachten und sogar die apologetischen Argumente ernst nehmen, die man für diese Geschichte auffahren kann.“ (Evans, C. Stephen, The Historical Christ and the Jesus of History. Th Incarnational Narrative as History, Oxford: Clarendon Press 1996, S.vii; Deutsch durch mich)

Respekt.
Verständnis.
Anerkennung?

God Bless

Restless Evangelical

P.S. Das Originalzitat lautet:


„However, the book is by no means addressed solely to a Christian audience. My hope is that a non-Christian wo understands my account will gain a new respect for the integrity and intellectual vitality of Christian faith in the contemporary world. My aim is not to convert such a person, but to help that person understand and appreciate the logic of the standpoint of faith. Perhaps such a person will consider the story afresh and even take seriously the apologetic arguments that could be offered on behalf of the story.“

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