Montag, 18. August 2014

Häppchen-Weise #18

Princeton-Professor Robert George schreibt in seinem neuen Buch „Conscience and it Enemies“ über die intellektuelle Freiheit an höheren Bildungseinrichtungen.
Darin kommt er zu einem spannenden Schluss, warum man für diese Freiheit kämpfen sollte:

Es ist nicht – oder nicht nur – eine Leidenschaft für Freiheit an sich. Wer wollen, dass die junge Generation und diejenigen, die für ihre Ausbildung verantwortlich sind, frei sind von Unterdrückung und gehässiger Diskriminierung, aber wir sollten für diese Freiheiten kämpfen, weil wir dafür einen Grund haben, der bedeutender Weise weiter über dieser Freiheit hinausgeht. Wir sollten für Freiheit an unseren Universitäten sein, weil wir glauben, dass akademische Freiheit eine Freiheit zu etwas wirkliche Bedeutendem ist – nämlich die Form von intellektueller Exzellenz, die wirkliche Selbstbestimmtheit erst möglich macht.“ (Quelle: http://www.intercollegiatereview.com/index.php/2014/05/19/why-academic-freedom-matters-now-more-than-ever; deutsch durch mich)

Solange wir nicht gelernt haben – und gelehrt bekommen haben – selbst zu denken, können wir auch kein selbstbestimmtes Leben führen.
Es gehört zur Ironie des Lebens, dass mit dem Maß an Wissen auch die Erkenntnis wächst, dass man nie vollkommen Unabhängig von Anderen ist.
Und – ist das so schlecht?

God Bless,

Restless Evangelical

P.S. Originalzitat: „It is not – or not merely – a passion for freedom for its own sake. We want our young people and those responsible for teaching them to be free from repression or invidious discrimination, but we should fight for these freedoms for a reason that goes significantly beyond them. We should for freedom from oppression on our campuses because we believe that academic freedom is freedom for something, something profoundly important – namely, the intellectual excellence that makes self-mastery possible.“

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