Montag, 1. September 2014

Häppchen-Weise #23


Tim Keller schreibt in seinem Heftchen „The Freedom of Self-Forgetfulness“

Die eine Sache, an die wir uns erinnern würden, wenn wir einer Person begegneten, die wirklich vom Evangelium bescheiden gemacht wurde, ist, wie sie fast vollkommen an uns interessiert zu sein schien. Denn unterm Strich bedeutet, vom Evangelium zur Bescheidenheit gebracht worden zu sein, nicht, dass man weniger von sich hält, oder mehr von sich hält, sonder dass man weniger über sich nachdenkt.“ (Keller, Timothy, The Freedom of Selfforgetfulness. The Path to True Christian Joy, Chorley: 10Publishing 2012, Pos.277; deutsch durch mich)

Es gibt einen Punkt, wie Selbstreflexion gut ist.
Weil man seine eigene Geschichte immer am Besten kennt, und es ein großer Vorteil sein kann, neue Aspekte davon zu entdecken.
Aber immer mehr den gekreuzigten und auferstandenen Jesus zu verinnerlichen, das Gott mit uns und für uns des Evangeliums, bedeutet, dass diese neuen Nuancen immer mehr in den Hintergrund rücken, und die Faszination an der Geschichte des Anderen immer mehr zunimmt
Nicht, weil unsere Geschichte unwichtig ist.
Sondern weil der gleiche Autor noch hunderte wunderbarerer Geschichten geschrieben hat, und das ist auch gut so!

God Bless,
Restless Evangelical


The thing we would remember from meeting a truly gospel-humble person is how much he seemed to be totally interested in us. Because the essence of gospel-humility is not thinking more of myself or thinking less of myself, but thinking of myself less.“ 

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