Montag, 8. September 2014

Häppchen-Weise #25

In Vorbereitung auf mein erstes Buch habe ich gerade Rob Bells What we Talk About When we Talk About God noch einmal gelesen,
und bin über diesen Absatz gestoßen:

Und hier ist jetzt auch die Wendung,
dieses Geheimnis,
die unerwartete Wahrheit darüber, dass wir anerkennen müssen, die uns zurück zu der Kraft des Evangeliums führt, die so entgegengesetzt unserer Vorstellung läuft.
Wenn du ans Ende von dir selbst kommst, bist du genau an dem Moment angekommen, an dem Ort, wo die den Gott, der wirklich für dich ist, erst wirklich erleben kannst.
[...]
[W]enn wir über den Gott reden, der für uns ist, müssen wir zuerst über das Bewusstsein reden, tief in uns, intuitiv, dass wir Hilfe nötig haben.“ (Bell, Rob, What we talk about when we talk about God, San Fransisco: HarperOne 2013, S. 139; Hervorhebung im Original, deutsch durch mich)

Ich musste an die Frau denken, die im Zuge eines großen Bruhaha in Osnabrück bezüglich einer Kirche, die es gewagt hatte, ein Grundstück zu kaufen, im Lokalfernsehen für ihre Überzeugungen zu stehen, und den Menschen dienen zu wollen, gesagt hat: „Als mündiger Bürger würde ich gerne erst einmal gefragt werden, ob ich so eine Hilfe überhaupt haben will.“
Weil wir es, tief in uns, immer noch als Schwäche betrachten, Hilfe zu brauchen,
und das auch einzugestehen.
Dabei sind wir gar nicht dazu gemacht, es alleine zu versuchen.

God Bless,
Restless Evangelical

P.S. Das Originalzitat:
And now here's the twist,
the mystery,
the unexpected truth about admitting that takes us back to the counterintuitive power of the gospel:
When you come to the end of yourself, you are at that exact moment in the kind of place where you can fully experience the God wo is for you.
[...]
[W]hen we talk about the God who is for us, we first have to talk about our deep-down, intuitive awareness that we need help.“

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen