Mittwoch, 10. September 2014

Häppchen-Weise #26

Christopher Wright beschreibt die Notwendigkeit des Alten Testaments, um Jesus wirklich zu verstehen:

Wir sehen Jesus in der Besonderheit, in die er in die jüdische Geschichte eingebettet ist, aber in der allumfassenden Bedeutung, die seit der Verheißung an Abraham mit dieser Geschichte zusammenhängt. Wir sehen ihn an den messianischen Erben der Familie Davids. Wir sehen ihn sowohl als das Ende als auch als Anfang. Nur wenn wir die Geschichte bis dahin auf diese Weise verstehen, können wir auch weitergehen, und ein volles Verständnis des Evangeliums selbst entwicklen.“ (Wright, Christopher J.H., Knowing Jesus Through the Old Testament, Downers Grove: IVPAcademic 1992, S.8; deutsch durch mich)

Wenn wir versuchen, Jesus zu verstehen, ohne zu sehen, wie und als was er verheißen war, führt uns das von einem tieferen, echteren Verständnis des Evangeliums weg.
Hier klingt auch mein Professor für Altes Testament an: „Wir können das Neue Testament nicht verstehen, ohne das Alte zu verstehen.“
Stimmt.

God Bless,
Restless Evangelical


P.S. Das Originalzitat: „We see Jesus in the particularity of his context in Jewish history, and yet with the universal significance which was attached to that history since the promise to Abraham. We see him as the messianic heir of the line of David. We see him as the end and also as the beginning. Only with such understanding of the meaning of the story so far, can we proceed to a full appreciation of the Gospel story itself.“

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