Montag, 15. September 2014

Häppchen-Weise #27

James MacDonald ist davon überzeugt, dass Gemeinden tun können, was sie wollen – das richtige Programm haben, das richtige Bekenntnis, einen starken Prediger oder eine gefühlvolle Liturgie – und trotzdem an ihrem Auftrag vorbeigehen, wenn es nicht die Herrlichkeit Gottes ist, die sie vermitteln:

Das Problem ist, dass du die Herrlichkeit nicht schauspielen kannst. Du kannst sie nicht herrstellen, oder manipulieren, oder sie hervorbringen, wenn du es gerade willst. Nur Gott selbst kann seine Herrlichkeit in eine Kirche bringen, und wenn er das tut, werden Gemeinschaften erschüttert, und Leben verändert, und der Ruhm von Jesu Namen spült immer wieder an die Küste wie eine perfekte Welle am Strand von Hawaii.“ (MacDonald, James, Vertical Church, Colorado Springs: David C. Cook 2012, S.21; deutsch durch mich)

Wenn das aber stimmt, und ich denke, dass es stimmt, bräuchten wir einen anderen Maßstab, um Herrlichkeit 'zu messen' als unsere Gefühle und/oder die richtigen Sätze, die gesagt werden.
Wenn wir als Gemeinden eine Begegnung mit der Herrlichkeit Gottes vermitteln wollen,
was ist dann Herrlichkeit?
Oder besser:
Wie unterscheiden wir Herrlichkeit,
und menschliches Machwerk?

God Bless,
Restless Evangelical

P.S. Das Originalzitat: „The Problem is you can't fake glory. You can't manufacture it, or manipulate it, or manifest it at will. Only God Himself can bring glory into a church, and when he does, communities get shaken and lives get changed, and the fame of Jesus Christ curls continuously upon the shore of human hearts like a Hawaii 5-0 wave.“ S.21


P.P.S. Ich bin noch nie gesurft, und ich habe keine Ahnung, was eine Hawaii 5-0 Welle ist; ich habe es mal so verstanden, dass es eine perfekte Welle zum surfen ist. Wenn ich mich da irre, dürft ihr mich gerne verbessern. :-)

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