Sonntag, 7. September 2014

Vier Plus 1 am Sonntag – 07.09.2014


A. Christen sind furchtbar, schreibt Derek Rishmawy, und er hat damit nicht ganz Unrecht, würde ich denken. Ich musste an einen Satz von meinem Mentor denken, den er mal vor dem Abendmahl gesagt hat: „Wenn du heute hier bist, und du wurdest verletzt von Christen und Gemeinde allgemein, und trägst tiefe Wunden, dann kann ich nur sagen: Ja. Und das tut mir Leid!“ Zum Glück geht es nicht um uns, sondern um den, der in uns wirkt.

B. Der großartige Nate Pyle beschreibt das Verhältnis von den richtigen Lehrinhalten des christlichen Glaubens (Orthodoxie) und dem Leben, das in Übereinstimmung damit steht (Orthopraxie) und zeigt unseren einseitigen Blick darauf anhand zweier Mars Hill Pastoren – einen aus Seattle, einen aus Grand Rapids. Großartiger Artikel! Prädikat besonders wertvoll!

C. In Indien ist das Problem des Kastenwesens immer noch eine der schlimmsten Menschenrechtsverletzungen; Menschen, die von Geburt her dazu gezwungen sind, die Exkremente anderer Menschen wegzumachen – als Bezahlung gibt es Essen, abgelegte Kleider, manchmal eine Verbesserung der Wellblechhütte. Ich selbst habe nicht viel davon bemerkt, aber ich habe mich auch vor allem im städtischen Umfeld bewegt. Auf den Dörfern sieht die Welt meistens wortwörtlich noch anders aus.

D. Tish Harrison-Warren und InterVarsity Student Fellowship wurden vor Kurzem vom Campus der Vanderbilt University geworfen. Obwohl man denken könnte, dass sie 'alles richtig' gemacht hat/haben. Auf MereOrthodoxy schreibt Trish ein paar Zeilen darüber, was es bedeutet, ein 'Hipster Christ' zu sein, warum wir das Evangelium nie vollkommen schmackhaft machen können, und wie es trotzdem oft unser eigener Fehler ist, wenn Menschen sich von der Kirche abwenden,

Und einen zum Schluss. Ich habe eine Zeit gebraucht, um Samuel Harfst lieben zu lernen, weil ich dachte, dass Musiker, die sich auch auf der Reise Richtung Herrlichkeit befinden, immer nur über Jesus singen dürfen. Heute weiß ich, dass ich mich geirrt habe, dass wir über vieles singen und schreiben können, weil Jesus überall scheint, wo es schön ist – und ich habe Samuel Harfst auch lieben gelernt.

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