Sonntag, 28. September 2014

Vier Plus 1 am Sonntag – 28.09.2014


A. Jimmy Fallon und die Tonight Show sind vielleicht das Witzigste, was momentan im Fernsehen läuft – leider nicht hier in Deutschland, aber zumindest bei Youtube. Kate Shellnut drüber bei Christianity Today schreibt darüber, was Fallon so besonders macht in der Comdey Szene, und wieso er die Menschen begeistern kann.
So sehr ich auch lachen muss bei vielen deutschen Comedians, es hat immer einen schalen Nachgeschmack. Deutschland ist auch reif für Spaß, ohne Opfer.

B. One Day (Zwei an einem Tag) war vielleicht der beste Roman, den ich im letzten Jahr gelesen habe. Jetzt kommt, 5 Jahre nach der Veröffentlichung von One Day, David Nicholls nächster Roman raus, mit dem einfachen Titel 'Us'. Was die Vorab-Rezension angeht kann es wohl nicht mehr besser kommen als dieser Text aus dem Independent aufhört: „'US' is a perfect book.“ Gottcha, ich werde es ja kaufen und verschlingen, keine Angst!

C. Der Neutestamentler Mike Bird publiziert mehr Literatur, als irgend ein Anderer in seinem Fachgebiet momentan. Gleichzeitig ist er ein aufmerksamer Beobachter der evangelikalen Bewegung, mit einer gesunden Prise Skepsis, was die speziell amerikanische Ausformung davon angeht (kann er auch, er ist immerhin Australier). In diesem Artikel geht er auf die ihm eigene humorvolle Art einer Beobachtung nach, dass in Teilen des amerikanischen Evangelikalismus 'konservativ' gleichgesetzt wird mit 'richtig' und dieses Lable zum Götzen werden kann.

D. Adrian Warnocks Ermahnung in diesem Artikel war ernüchternd, aber es hat mich sehr bewegt, das zu lesen. Er erinnerte mich auch an das, was ich letzte Woche geschrieben habe über die Bedeutung des eigenen Seelenlebens für uns als Leiter. Meine Frage nach Adrians Artikel bleibt: Wie finde ich dann Leitung? Wie stelle ich sicher, dass ich von Gottes Geist angeleitet werde, und nicht durch meine eigene Weisheit? Gebet und Bibel sind naheliegende Antworten, aber es bleibt trotzdem: Wie dann exakt, dadurch?


Und noch einen zum Schluss. Niemand flasht mich mehr als John Butler. Der Kerl ist einfach unglaublich.

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