Montag, 6. Oktober 2014

Häppchen-Weise #33

Jim Hamilton beschreibt, dass Gottes Ziel von Erschaffung der Welt an war, die ganze Erde „mit seiner Ehre zu bedecken, wie das Wasser die Meere bedeckt“. Allerdings scheint der Plan eher weniger günstig zu verlaufen, wenn man das Alte Testament liest.
Für Jim liegt aber gerade darin ein Schlüssel zum Verständnis eines mysteriösen Gottes.
Er schreibt:
Gott hat sein Ziel nie aufgegeben, das ganze Land mit seiner Herrlichkeit zu bedecken, wie die Wasser die Meere bedecken. Gottes Plan wurde auch nicht dadurch vereitelt, dass Adam und Israel versagt haben. Es ist ein Mysterium, das nicht aufgedeckt wurde, bis Jesus kam, dass sogar das Versagen von Adam und Israel, ebenso wie das Urteil, das über ihnen verhängt wurde, Teil der Vollendung von Gottes Ziel wurde.“ (Hamilton, James, Gods Glory in Salvation Through Judgement. A Biblical Theology, Wheaton: Crossway 2010, S.51; deutsch durch mich)

Je mehr ich über Gott nachdenke, desto mehr verliebe ich mich in einen Gott, den ich nicht begreifen kann;
der nicht nur Fehler ausbügelt, sondern sie auf eine faszinierende Weise zur Gesamtschau seines Kunstwerkes macht, als wären sie von Anfang an gewollt gewesen.

God Bless,
Restless Evangelical

P.S. Das Originalzitat:


God never abandoned the purpose of causing his glory to cover the land as the waters cover the sea. Moreover, even though Adam and Israel failed, God's purpose was not thwarted. Mysteriously – in a way that was not revealed until Jesus came – even he failure of Adam and Israel and the judgement that fell on them was part of the outworking if God's purpose.“ 

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