Mittwoch, 15. Oktober 2014

Häppchen-Weise #36


Was mich seit vielem Jahren verfolgt, ist der Gedanke, dass Gott anders ist.
Dass Gott auf eine Weise anders ist, als wir ihn erwarten, oft anders ist, als wir ihn uns wünschen, aber dass er vor allem anders ist, als wir es manchmal befürchten.
Außerdem ist seine Art, mit uns zu leben, anders, als wir es machen würden.
Augustinus schreibt:

Du warst immer bei mir, so gnädig wütend, dass du alle meine unmoralischen Freuden mit einer Prise von bitterer Unzufriedenheit gewürzt hast. Das hast du getan, damit ich nach den Freuden suchen würde, die vollkommen frei sind von jeder Unzufriedenheit. Aber wo könnte ich solche Freuden finde, als nur in dir, oh, Herr – außer in dir, der uns durch Sorgen lehrt, der uns verwundet, um uns ganz heil zu machen, und der uns tötet, damit wir nicht ohne die sterben müssen.“ (zitiert aus: Wax, Trevin, Clear Winter Nights, Colorado Spings: Multnomah Books 2013, Pos.970; deutsch durch mich)

Oftmals tut Gott Dinge, die wir nicht gemacht hätten,
um uns näher zu ihm hin zu ziehen.
In diesen Momenten will ich vertrauen finden.
Vertrauen, dass Gott gut ist.

God Bless,
Restless Evangelical

P.S. Das Originalzitat:

You were always by me, mercifully angry and flavoring all my unlawful pleasures with bitter discontent, in order that I might seek pleasures free from discontent. But where could I find such pleasures except in You, O Lord – except in you, who teaches us by sorrow, who wounds us to heal us, and who kills us, that we might nit die apart from you.“ 

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