Sonntag, 25. Januar 2015

Vier Plus 1 am Sonntag – 25.01.2015


A. In wie fern können wir als Christen „säkulare Kunst‟ genießen, oder sogar produzieren? Das ist nicht einfach eine Frage, die man sich aus theologischem Interesse stellen kann, sondern für jeden Hobbyautor durchaus relevant. Was ist „christliche Kunst‟ überhaupt, wenn man es genau betrachtet? Drüben bei Relevant hat sich eine junge Mutter ein paar großartige Gedanken darum gemacht, die mir viel Mut geben. Unbedingte Leseempfehlung.

B. Der Chefredakteur des Schweizer Satire-Magazins „Nebelspalter‟ hat schon vor einiger Zeit eine sehr lesenswerte Stellungsnahme dazu geschrieben, warum sie keine Muhammad-Karikaturen veröffentlichen, und auch, wieso sie die Haltung von Charlie Hebdo für falsch halten. In dieser diskussionsfreudigen Stimmung, in der wir seit den Pariser Anschlägen stehen, eine wichtige Stimme, wenn auch nicht mehr super-aktuell.

C. Russische Evangelikale sind so gut wie einstimmig pro-Putin. Auch wenn der Ukraine-Konflikt durch die Pariser Ereignisse nicht mehr sehr prominent ist in den Medien, ändert es nichts daran, dass er akut ist. Drüben bei CT hat sich ein Journalist daran gemacht, Stimmen von russischen Evangelikalen zu bündeln und der Frage nachzugehen, woher die weitverbreitete Putin-Unterstützung kommt, und setzt gleich Stimmen aus der Ukraine daneben. Lesenswert vor allem dann, wenn man am aktuellen Zeitgeschehen interessiert ist.

D. Drüben bei CT reflektiert Greg Thornbury darüber, wie die Gedanken von Carl Henry ihm geholfen hat, sein Vertrauen in die Bibel als Offenbarung Gottes zu behalten. Was er dabei beschriebt ist ein grundsätzlich faszinierender Weg, der viele junge Christen unserer Zeit mit einer Liebe zu „höherer Bildung‟ bevorsteht oder schon jetzt begegnet. Carl Henry ist dabei sicher auch noch Jahrzehnte später eine wichtige und spannende Adresse, was evangelikal-orthodoxes Denken angeht.


Und einen zum Schluss: John Piper Sermon Jam – Running. In diesem kurzweiligen Video hat mich der Gedanke sehr bewegt, nicht nur zu fragen „Geht das?‟ sondern vor allem zu fragen „Bringt es mich weiter?‟. Gönnt euch.

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